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Naturpolitik   Vogelschutzrichtlinie   

Vogelschutzrichtlinie

Die EU-Vogelschutzrichtlinie (besteht seit 1979) ist eine Regelung der europäischen Union und hat das Ziel, alle in freier Wildbahn lebenden Vogelarten auf dem Grundgebiet der EU zu schützen. Die Richtlinien beziehen sich auf den Schutz von Vögeln, deren Gelege und Nestern und ihren Lebensräumen. Daneben erhalten seltene Arten noch einen besonderen Schutz.

  • SPAs für Vögel

    Die Mitgliedstaaten der EU sind verpflichtet, allen Vogelarten, die in ihrem Land leben, ausreichend große Lebensräume mit genügender Qualität zu bieten. Gebiete, in denen besonders seltene Vogelarten leben oder die von seltenen Zugvögeln genutzt werden, müssen extra geschützt werden. Die Vogelschutzrichtlinie beinhaltet eine Liste von Arten, die unter diese Richtlinie fallen. Für diese Arten müssen von den Mitgliedsstaaten spezielle Schutzgebiete (Special Protection Areas oder SPAs) angewiesen werden.

  • Arten mit extra Schutz

    Die Arten, die in den Niederlanden einen besonderen Schutz genießen, sind u.a.: Sterntaucher, Prachttaucher, Kormoran, Rohrdommel, Purpurreiher, Löffler, Zwergschwan, Singschwan, Nonnengans, Zwergsäger, Wespenbussard, Rotmilan, Seeadler, Rohrweihe, Kornweihe, Wiesenweihe, Wanderfalke, Birkhuhn, Tüpfelsumpfhuhn, Wachtelkönig, Kranich, Stelzenläufer, Säbelschnäbler, Goldregenpfeifer, Pfuhlschnepfe, Schwarzkopfmöwe, Lachseeschwalbe, Raubseeschwalbe, Brandseeschwalbe, Flußseeschwalbe, Küstenseeschwalbe, Zwergseeschwalbe, Trauerseeschwalbe, Sumpfohreule, Ziegenmelker, Eisvogel, Schwarzspecht, Heidelerche, Brachpieper, Blaukehlchen und Neuntöter.