Pilzökologie
Pilze spielen in der Ökologie der Dünen und Wälder eine wichtige Rolle als die Abbauer des pflanzlichen Materials. Die Baustoffe stehen danach wieder Pflanzen und Tieren zur Verfügung. Des weiteren sind sie wichtig als Lieferant von bestimmten chemischen Stoffen für andere Pflanzen, im Tausch gegen Nährstoffe. Anhand des Verhältnisses mit dem Wirt kann man die Pilze in drei Gruppen einteilen: die Aufräumer (Saprophyten), die Parasiten und die Kooperativen: Mykorrhiza-Symbionten.
Auf Texel

- , Sytske Dijksen, www.fotofitis.nl
In den Wäldern kann man im Herbst viele Pilzarten finden: Knollenblätterpilze, Röhrlinge, Milchlinge und Täublinge sind Arten, die mit ihren Wirten in Symbiose leben. Es gibt auch viele Arten, die von toten Pflanzenresten leben, darunter Helmlinge, Schwefelköpfe und Lackporlinge. Nur wenige Parasiten sind verbreitet: Der Birkensporling, der Wurzelschwamm und der Honiggelbe Hallimasch.
In den Dünen kommen viele Stäublinge, Faserlinge und Riesenschirmlinge vor. Durch die relativ milden Winter bleiben diese häufig bis weit in den Winter stehen. Der erste Nachtfrost beendet jedoch ihr Dasein.
Siehe auch
Info
Copyright Ecomare

