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Dieren en planten

Panzeralgen   Meeresleuchttierchen   Mikroorganismen   Protisten   

Water en land

Mens en Milieu

  • Nie: Zeevonk
  • Lat: Noctiluca scintillans
  • Eng: Sea sparkle, Noctiluca
  • Deu: Meeresleuchttierchen
Red Tide: die Blüte von Meeresleuchttierchen, Ecomare

Meeresleuchttierchen

An schwülen Sommerabenden kann das Meer an Stellen aufleuchten, an denen eine Bewegung stattfindet: in den Wellen, beim Schwimmen oder Wassertreten oder wenn man durch den nassen Sand geht. Das grünliche Licht stammt von den Meeresleuchttierchen, einer kugelförmigen, einzelligen Alge ohne Blattgrün. Es entsteht durch eine chemische Reaktion, die durch die Bewegung ausgelöst wird. Das Leuchten soll Raubfeinde abschrecken. Bei stürmischem Wetter sinkt dieser Dinoflagellat in tieferes, ruhigeres Wasser. Bei einer Massenblüte des Meeresleuchttierchens bekommt das Meerwasser tagsüber eine lachsrosa Färbung.

  • Das leuchtende Meer
    Lichtend zeewater in de haven van Zeebrugge, Hans Hillewaert

    Die Blüte der Meeresleuchttierchen ist vor allem aus den ruhigen Gewässern in der Deutschen Bucht bekannt. Die Meeresleuchttierchen sind übrigens nicht die einzige Art, die leuchten kann. Auch zwei andere Panzeralgenarten, die nicht in Küstennähe vorkommen, sowie die Quallenart Pelagia perla und verschiedene Bakterienarten leuchten manchmal. Sogar verwesende Heringe können leuchten. Dieses Licht stammt von Pseudomonae leucifera, einer Bakterienart. Wenn Seestachelbeeren oder Ohrenquallen Meeresleuchttierchen oder leuchtende Bakterien gefressen haben, könne sie auch leuchten.