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Seespinne

Maße:

Rückenschild bis 8 Zentimeter groß

Farbe:

braunrot bis gelblich, meistens abhängig von der Tarnung

Nahrung:

Seesterne, frisch gehäutete Krebsartige, Polypen, Moostierchen, und Tange

Feinde:

Möwen, andere Vogelarten, einige Fische

Fortpflanzung

geschlechtlich

  • Nie: Gewone spinkrab
  • Lat: Hyas araneus
  • Eng: Great spider crab (spinous spider crab)
  • Deu: Gemeine Seespinne
  • Dän: Edderkopkrabbe
  • Fra: Araignée de Mer
Seespinne, Ecomare

Seespinne

Seespinnen ähneln ein wenig den Gespensterkrabben, sie sind aber ein Stückchen größer. Man wird ihnen nicht oft begegnen: Sie sind in der Nordsee relativ selten. Manchmal bleiben Seespinnen in Fischnetzen hängen, was für die Fischer eine besondere Erfahrung ist. Diese Krabben sind von der Tarnung abhängig, denn sie können nicht schnell rennen. Junge Seespinnen tarnen sich mit kleinen Stückchen vom Seetang. Ältere Tiere nehmen Seepocken, Tange oder Polypen. Entdeckt ein Feind die Seespinne trotz ihrer Tarnung, schützen manchmal die Mitbewohner die Krabbe.

  • Verbreitung und Lebensraum

    Die Seespinne ist an der niederländischen Küste ziemlich selten. Sie lebt bevorzugt auf felsigen Böden oder Kieselböden, wo sie sich verstecken kann. Manchmal wird sie auch auf Austern- und Muschelbänken gefunden. Die Seespinne kommt meistens in Tiefen um 50 Meter vor, sie wird aber auch bis in 350 Metern Tiefe gefunden.