Pazifische Auster
Maße:
bis 20 Zentimeter, manchmal noch viel größer
Farbe:
weiß bis gräulich
Nahrung:
Phytoplankton
Feinde:
fast keine, aber seit kurzem Möwen und Austernfischer, Menschen, Krankheiten
Fortpflanzung:
geschlechtlich
- Nie: Japanse oester (creuse, wilde kreuse)
- Lat: Crassostrea gigas
- Eng: Pacific oyster (Japanese oyster)
- Deu: Pazifische Auster (Felsenauster)
- Dän: siehe Latein (Øster)

- Pazifische Austern, foto fitis, sytske dijksen
Pazifische Auster
Im Wattenmeer, in der Oosterschelde und im Grevelingen sieht man immer mehr Pazifische Austern. Obwohl sie lecker schmecken, ist nicht jeder mit dem Aufmarsch dieser Austern glücklich. Die Schalen sind messerscharf, man kann sich schnell daran schneiden. Und an manchen Stellen wachsen jetzt so viele Austern, dass sie andere Schalentiere verdrängen. Die Austern nehmen nicht nur ihren Platz ein, sie fressen auch ordentlich, wodurch für die anderen Tiere weniger übrig bleibt. Obwohl die schnelle Ausbreitung der Pazifischen Auster also viele Nachteile hat, gibt es natürlich auch Vorteile. Die stabilen Austernbänke sorgen zum Beispiel für Schutz. Verschiedene Bodentiere finden dort einen sicheren Ort und einen festen Untergrund. Obwohl die Vögel Schwierigkeiten haben, die Pazifischen Austern zu öffnen, scheinen einige Vogelarten diesen Leckerbissen jetzt zu entdecken. Möwen haben seit kurzen eine Möglichkeit entdeckt, die Austern zu öffnen, indem sie sie aus großen Höhen auf den harten Deichen kaputtfallen lassen.
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