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Kompassqualle, foto fitis, sytske dijksen

Quallen

Quallen gehören zu den Nesseltieren, die den größten Teil ihres Lebens mit der Strömung durch das Wasser schweben. Quallen können sich nur eingeschränkt aktiv fortbewegen. Dies machen sie, indem sie den glockfömigen Hut zusammen ziehen. Da Quallen nicht gegen die Meeresströmung an schwimmen können, gehören sie zum tierischen Plankton. Eine Qualle ist ein einfaches Tier und besteht zu 98% aus Wasser. Die Zahl der Quallen nimmt weltweit immer mehr zu. Ursache hierfür ist unter anderem die Fischerei. Fische und andere Feinde der Qualle landen in den Netzen der Fischer, wodurch immer weniger Quallen gefressen werden.

  • Arten
    Blumenkohlqualle, foto fitis, sytske dijksen

    An der niederländischen Küste leben mehrere Quallenarten, u.a. die Ohrenqualle, die Blaue Haarqualle, die Gelbe Haarqualle, die Kompaßqualle und die Blumenkohlqualle vor. Die Seestachelbeere ist keine Qualle, sondern gehört zu einer eigenen Tiergruppe, den Rippenquallen. Manchmal kann man am Strand auch Tiere finden, die wie Quallen aussehen, aber dennoch zu einer anderen Tiergruppe gehören, wie die Segelqualle.

  • Lebenszyklus der Qualle
    Ohrenqualle, Polyp, foto fitis, sytske dijksen

    Quallen bringen den wichtigsten Teil ihres Lebens als freischwebendes Tier durch. Im ersten Teil ihres Lebens sitzen sie jedoch festgeheftet am Boden als Polyp. Männliche und weibliche Exemplare lassen zur gleichen Zeit ihre Fortpflanzungsprodukte in das Wasser ab. Aus einem befruchteten Ei schlüpft keine Qualle wie man sie am Strand findet, sondern eine winzige Larve, die sich am Untergrund festheftet. Aus diesem Polypen wachsen nach einiger Zeit kleine Quallen, die sind vom Polypen lösen, wenn die Umstände günstig sind. Ab dem Moment der Ablösung vom Polypen, entwickelt sich die Qualle schnell und schwebt frei im Wasser.
    Alle Quallenarten, die in der Nordsee leben, werden nicht älter als ein Jahr.

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