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Dieren en planten

Mens en Milieu

Jagd   Walfang   
  • Nie: walvisachtigen
  • Eng: cetaceans (whales, dolphins, porpoises)
  • Fra: cétacés (baleines et dauphins)
  • Deu: Walartige
  • Lat: Cetacea
  • Dän: Cetacean
, Meistens Frits Jan Maas

Walartige

Bei dem Wort "Wale" denkt man schnell an riesenhafte Tiere. Jedoch gehören auch die viel kleineren Schweinswale und Delphine zu den Walen. Die Vorfahren der Wale waren Landsäugetiere. Im frühen Tertiär (vor rund 50 Millionen Jahren) siedelte eine Gruppe von raubtierartigen Säugetieren sich im Küstenbereich an. Schrittweise passten sie sich immer mehr an ein schwimmendes Leben im Meer an. Sie wurden zu Tieren ohne Hinterbeine, dafür mit flossenartigen Vorderbeinen und einem verbreiterten, abgeplatteten Schwanz (Fluke).

  • Barten oder Zähne

    Wale unterteilt man in Bartenwale und Zahnwale. Die meisten Bartenwale sind riesig groß. Sie haben keine Zähne, sondern Barten. Diese bestehen aus hornartigem Platten, die vorhangartig vom Oberkiefer herab hängen und zum Aussieben der Nahrung aus dem Wasser dienen. Die meisten Bartenwale ernähren sich von Krill, garnelenartige Tierchen, die in gigantischen Mengen in den Ozeanen vorkommen. Aber auch kleine Fische, wie Heringe, stehen auf der Speisekarte. Zahnwale sind gewöhnlich kleiner als Bartenwale, nur die Pottwale nehmen es an Größe mit den Bartenwalen auf. Delphine und Schweinswale gehören ebenfalls zu den Zahnwalen.

  • Verbreitung

    Da Walartige meistens unter Wasser schwimmen, sind sie schwer zu sehen. Große Wale sind selten in der Nordsee. Nur der Zwergwal, der kleinste Bartenwal mit 8 m Länge, wird in der nördlichen Nordsee regelmäßig gesichtet. Wenn ein Pottwal oder eine andere große Walart in der flachen südlichen Nordsee landet, handelt es sich um verirrte oder kranke Tiere. Häufig geht es nicht gut aus und sie spülen irgendwo an den Strand. Da die Nordsee aufgrund der Klimaänderung immer wärmer wird, kommen immer häufiger Walarten der wärmeren Gebiete in der Nordsee vor, u.a Rundkopfdelphine, Schwertwale und Weißschnauzendelphine.

  • Delphinaufzuchtstation
    Schweinswal auf Texel, ecomare, salko de wolf

    Schweinswale und Delphine sind schwieriger zu halten als Seehunde. Wenn sie lebend anspülen, sind sie häufig nicht mehr zu retten. Dennoch gibt es im Meereszoo in Harderwijk ein Bassin für die Pflege von kleinen Walartigen. Die Stiftung SOS Dolfijn probiert hier jedoch so viele wie möglich zu retten. Verschiedene Einrichtungen an der Küste, u.a. Ecomare auf Texel, haben die Ausrüstung für eine vorläufige Aufnahme, danach werden die Tiere nach Harderwijk transportiert. Gelingt es dort, dem Tier zu helfen, wird es wieder ins Meer gebracht.